Unsere Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle der ACK-BW befindet sich
im Bischof-Leiprecht-Zentrum in Stuttgart-Degerloch:

Unsere Adresse:

Jahnstraße 30, 70597 Stuttgart
Postfach 700137, 70571 Stuttgart

Die ACK-BW

Sechsundzwanzig Kirchen und kirchliche Gemeinschaften arbeiten in der »Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Baden-Württemberg« (ACK) zusammen. Fundament dafür sind die Bibel und das Glaubensbekenntnis von Nizäa-Konstantinopel.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1973 ist die ACK in Baden-Württemberg einem vierfachen Ziel verpflichtet:

  • Sie bemüht sich um eine geistliche und theologische Grundlegung ökumenischer Zusammenarbeit.

  • Sie sorgt für authentische Information über ihre Mitglieder.

  • Sie ist bestrebt, ein Klima zwischenkirchlichen Vertrauens zu schaffen, ökumenisches Bewusstsein zu bilden und zu vertiefen und gemeinsame Verantwortung wahrzunehmen.

  • Sie entwickelt, fördert und koordiniert ökumenische Studien, Initiativen und Aktionen in ihrem Bereich.
 

Liste der Mitgliedskirchen der ACK in Baden-Württemberg

Liste der Mitgliedskirchen als pdf-Datei zum Herunterladen

Die ACK am Ort

An über 90 Orten in
Baden-Württemberg
gibt es lokale ACKs,
ACGs und ÖAKs!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Die ACK in Deutschland

Der Zusammenschluss sollte ermöglichen, die Kirchen in Deutschland  bei der Gründung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) 1948 in Amsterdam gemeinsam zu vertreten. Bedingt durch die politische Teilung Deutschlands konnten die ACK-Delegierten aus den Kirchen auf dem Gebiet der damaligen DDR ab 1963 nicht mehr an den gemeinsamen Sitzungen teilnehmen. 1970 wurde die "Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der DDR" (AGCK) gegründet.

Obwohl auch in der Zeit der Trennung zwischen den beiden Arbeitsgemeinschaften vielfältige Verbindungen bestanden, verliefen manche Entwicklungen unterschiedlich. Das machte sich vor allem in verschiedenen Formen der Mitgliedschaft bemerkbar. Während z.B. die römisch-katholische Kirche (Deutsche Bischofskonferenz) nach dem II. Vatikanischen Konzil in der AGCK (Ost) einen Beobachterstatus hatte, wurde sie 1974 Mitglied der ACK (West). Im selben Jahr kam die Griechisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland ebenfalls als Vollmitglied im Westen dazu. Diese Erweiterung war ein wesentlicher Meilenstein in der Geschichte der deutschen Ökumene.

Nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten schlossen sich die beiden Arbeitsgemeinschaften im Februar 1992 bei einer gemeinsamen Tagung in Berlin zusammen und konstituierten die ACK neu.

Gründungsmitglieder waren fünf Kirchen, heute hat die ACK 17 Mitgliedskirchen und 8 Gastmitglieder. Fünf ökumenische Organisationen haben Beobachterstatus.
 
Die "Ökumenische Centrale" der ACK Deutschland ist in Frankfurt.

Konfessionskunde Digital

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Herzlich willkommen
zur digitalen Konfessionskunde!

Eine Plattform mit verlässlichen Informationen zu den in Deutschland vertretenen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, den ökumenischen und konfessionellen Strukturen sowie prägenden ökumenischen Themen. Mit Artikeln, die fortlaufend ergänzt und aktualisiert werden, bietet die Konfessionskunde ein breites Spektrum an Informations- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
 
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der Charta Oecumenica
am 21. April 2001

- Leitlinien
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Zusammenarbeit
der Kirchen in Europa - 

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Miteinander beten, singen und Gottesdienst feiern

 
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praktische Ökumene!
 

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Eltern trauern

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Zum Weltweiten Gedenktag
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Kirchengeschichte am Oberrhein - ökumenisch und grenzüberschreitend

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen herausgegeben von Klaus Bümlein, Barbara Henze, Marc Feix und Marc Lienhard -- Jetzt auch in Französischer Übersetzung!  
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Glaubenskurse

 

Wir bauen hier eine möglichst ökumenisch vielfältige Zusammenstellung von und zu Glaubenskursen auf.

Sie können sich beteiligen. Schicken Sie uns Vorschläge und Beispiele!

 

1.Links zu einer Übersicht verschiedener Glaubenskurse:

 
... Kennen Sie weitere Links?
 
 

2. Vergleich verschiedener aktueller Glaubenskurse

Zusammenstellung Günter Stumpp
 
Unterschiedliche Erwartungen - Unterschiedliche Glaubenkurse
 
Erwartung A.:
Ich will mich mit anderen Gläubigen über meine/unsere Glaubenserfahrungen austauschen, ihre Glaubenszeugnisse hören und das eigene mitteilen
Zum Beispiel:
Rottenburger Leitfäden für Bibelgespräche: Mit der Bibel die Fastenzeit und die Adventszeit gestalten, hrsg. Vom Bischöflichen Ordinariat, HA Pastorale Konzeption und vom Institut für Fort- und Weiterbildung der Kirchlichen Dienste
(Leitfäden für ein Schriftgespräch über Texte der jeweiligen Sonntage auf der Basis eines etwas modifizierten Bibelteilens)
 
KLJB Bayern: Mein Weg durch die Fastenzeit/Adventszeit
 
 
Erwartung B.:
Ich will mein biblisch-kirchliches Glaubenswissen auffrischen oder erweitern
Beispiel: Alpha Kurs: weltweit mehrheitlich von Freikirchen angeboten
 
Beispiel: sieben christliche Updates: katholische Alternative zum Alpha Kurs
  • Zielgruppe: Menschen, die zwar religiös-christlich sozialisiert, aber beim Übergang ins Erwachsenenleben zu Kirche und Glaube auf Distanz gegangen sind.
  • Für Menschen, die existentiell und wissensmäßig den Schritt vom Kinderglauben zum Erwachsenenglauben kaum vollzogen haben.
  • Niederschwelligkeit (inhaltlich und umfangmässig)
  • Inhalt sind sieben für den christlichen Glauben zentrale Kernthemen.
  • Kein Vorwissen erforderlich
  • Jedes Thema soll mit nur zwei kurzen Impulsreferaten eingeführt werden. Die Referate sollen frei und in einfachem Rede- oder Predigtstil gehalten werden.
  • Existentielle Lebensrelevanz
  • Biblische Verortung sämtlicher Themen
 
Beispiel: Glaubensseminar für die Gemeinde, hrsg. vom Institut für Erwachsenenbildung, Zürich, Theologischer Verlag Zürich 1992
Drei Kursteile: (1) Ich glaube an Gott, (2) Jesus Christus, (3) Geist – Kirche
mit je vier Unterthemen, für jedes Unterthema gibt es Verlaufspläne für zwei Abende
 
 
Erwartung C.:
Ich will meinen Glauben verantwortlich leben, fundamentaltheologische Aussagen mit meinen Lebensfragen in Einklang bringen.
 
Beispiel: Grundkurs Glauben – Die Gottesfrage heute, Kath. Bibelwerk Stuttgart
Er setzt sich mit der Frage auseinander: „Wo ist Gott?“
Wer ist Gott für mich? Wie stelle ich mir meine Beziehung zu ihm vor? Wie seine Beziehung zu mir, zur Natur, zur Welt?
Wie kann ich heute an Gott glauben?
 
Welche Weltbilder, Gottesbilder, Menschenbilder sind heute gängig?
Welche Bilder behindern oder öffnen meinen Zugang  zum Glauben?
Wie kann ich Anfechtungen und In-Frage-Stellungen meines Glaubens standhalten? z.B: Gott ist für mich abwesend, ohnmächtig, er entzieht sich mir
Wie kann ich meinen eigenen Glauben reflektieren, verantworten?
Wie passen meine Lebens- und Glaubenserfahrungen mit den biblisch-kirchlichen Glaubenszeugnissen zusammen?
Was ist Gotteserfahrung, was ist überhaupt Erfahrung? Was ist subjektives Erlebnis?
 
Umfang/Dauer: Fünf Kursteile, Pro Kursteil  vier bis  sechs Abende
Nutzlose Religion?
Wo ist Gott?
Jesus Christus – Bild Gottes
Geisterfahrung
Im Bild von Mann und Frau erkennen wir Gott
 
 
Erwartung D.:
Ich will die Bibel und die Arbeit mit der Bibel näher kennen lernen und mein Glaubensverständnis bedenken
 
Beispiel: Grundkurs Bibel NT und AT,  Kath. Bibelwerk Stuttgart
Er gibt eine Einführung in bibelkundliche Grundfragen,
Ziel ist die Vermittlung eines Grundwissens von zentralen biblischen Inhalten und Themen
Die wichtigsten biblischen Formen und Gattungen kennenlernen
Kennen lernen verschiedener Methoden heutiger Bibelarbeit
selbständiger Umgang mit der Bibel
Vertiefung des eigenen Glaubensverständnisses
die Beziehung zwischen NT und AT entdecken
 
Umfang/Dauer:  Kurs NT hat 9 Teile mit je  vier bis acht Abenden, Kurs AT ebenfalls,
                          empfehlenswert ist, pro Halbjahr ein Kursteil auszuwählen
 
Erwartung E.:  Ich will
meine Lebensfragen als Mann oder Frau mit den Männer- oder Frauengestalten der Bibel in Beziehung bringen
meine Rollenvorstellungen, Verhaltens- und Vorstellungsweisen, meine Lebenssituation besser verstehen
dass meine Partnerschaft  gelingt; was sind ihre Bedingungen, welche Möglichkeiten habe ich?
meine eigenen Wünsche, Sehnsüchte und Visionen  durch Texte der Bibel und der Kirche beeinflussen lassen
 
Beispiel: Grundkurs Männer, Frauen und die Bibel, Kath. Bibelwerk Stuttgart
 
Dieser Kurs setzt immer zuerst an der Lebenswelt der TeilnehmerInnen an und kommt dann zur Bibel
Ausgangsfrage: Was ist für mein/unser Leben entscheidend, welche Themen sind mir gerade wichtig?
Zweite Frage: Wo finden wir Vergleichbares in der Bibel? Welche Rolle spielt dabei deren Gottesbild und -vorstellung?
 
Themen des Kurses:
Väter Mütter, Brüder, Schwestern
Partnerschaft, Ehe, Freundschaft
Typisch Mann – typisch Frau
Gott Vater – Mutter Gottes, Spiritualität, Gottesbild, Kirche
Sinnlichkeit, Erotik, Liebe, Sex
An Grenzen stoßen, Grenzen überwinden
Mein Leben zwischen Arbeit und Muße
Umfang/Dauer: acht Kursteile, je Teil vier bis sechs Abende
 
Erwartung F.:
Ich will durch die Texte der Bibel meine Lebenserfahrungen reflektieren
 
Beispiel: Bibelkurs „Werden und Glauben“ Bildungswerk Köln
 
Ansatz: von der Bibel zum Leben, Selbsterfahrung mit der Bibel, Themenorientiert
Es wird ausschließlich mit Texten der Bibel gearbeitet
Themen: 1. Erwählung und Berufung 2. Verheißung 3. Erinnerung und Hoffnung 4.Bindung und Freiheit 5. Glaube und Werke 6. Begegnung: Ist Liebe möglich?
Umfang/Dauer: Sechs Kursteile, Pro Kursteil etwa drei Abende, man auch z.B. zwei Kursteile zusammenfassen, empfehlenswert pro Halbjahr zwei bis drei Kursteile, d.h. 6-9 Abende
 
Erwartung G.:
Ich will zu wichtigen Themen des Glaubens Inhaltliches erfahren und das Gehörte durch spirituelle Übungen (unter Anleitung ) vertiefen.
 
Beispiel: Glaubenskurs „Basics“ Institut für Fort-  und Weiterbildung Diözese R-S
 
Themen: 1. Nach Jesus fragen“ 2. Gott suchen 3. Den Glauben ausloten 4. Mit Gott den Alltag leben
 
Dauer: vier Abende 
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